Den Körper entgiften mit medizinischen Blutegeln

Blutegel-Therapie
ist eine der ersten Methoden zur Reinigung des Körpers durch Blutentzug. In alten Sanskritaufzeichnungen von circa 1000 v. Chr. wird schon über die systematische Zucht und Anwendung von Blutegeln bei verschiedenen Krankheiten berichtet. Die Blutegeltherapie gehörte damals zum festen Bestandteil der indischen Heilkunde: der Ayurveda-Medizin.

1. Das Speichelsekret der Blutegel hat gerinnungshemmende Wirkung auf das Blut. Das entstaut den Körper und entschlackt das Zwischenzellgewebe.
2. Durch kontinuierlichen Blutverlust strömt aus dem Gewebe vermehrt Lymphe. Stauungen werden beseitigt, Zirkulationsprobleme verringert, gedrosselte Venen- und Lymphabschnitte werden frei. - Auch tief sitzende Venen werden vom Druck befreit.
3. Die Innenhaut der Venen wird durch das Speichelsekret geschützt, bereits angesetzte Verklumpungen werden gelöst. Das verhindert Thrombenbildung. Emboliegefahr wird weitgehend ausgeschaltet.
4. Die Leukozyten (Gesundheitspolizei des Körpers) werden angeregt, sich zu vermehren und gelangen schneller an Krankheitsherde. Sie binden Giftstoffe und töten Bakterien. Bereits im Körper gebildete Eiterherde können aufgehoben werden. Während der Nachblutung können diese Stoffe direkt abfließen.
5. Der Kreislauf wird unterstützt und verbessert, die Schmerzen lassen nach. Eine bessere Durchblutung und Entgiftung des Gewebes leitet die wirkliche Heilung oft erst ein.

Indikationen:
Kopfschmerzen
Migräne
Morbus Ménière
Nasennebenhöhlenentzündungen
Venenentzündungen, Krampfadern, Offene Beine
Trigeminusneuralgie, Neuralgische Schmerzen
Blutergüsse
Bluthochdruck, Herzbeschwerden, Angina Pectoris
Asthma, Bronchitis, Brustfell-, Lungenfellentzündung
Sehnenscheiden-, Schleimbeutelentzündung, Tennisarm
Entzündugnen, Furunkel, KarbunkelGicht, Rheuma, Arthrose
Gürtelrose (Herpes Zoster)
Abwehrstärkung, Pilzerkrankungen
Lebererkrankungen, Depressionen
Ohrerkrankungen, Schwerhörigkeit
Zur Nachbehandlung von Operationen
Bei stark belasteten Venen während der Schwangerschaft
Hormonelle Störungen, Wechseljahrebeschwerden