Chinesische Kräuterheilkunde

Die chinesische Medizin ist bei korrekter Anwendung risikolos und ein wirksames Instrumentarium zur Erhaltung der Gesundheit und zur Heilung von Krankheiten.

Chinesische Heilkräuter erscheinen den Menschen im Westen seltsam und exotisch, zunächst sind auch der Geschmack und das Aroma ungewohnt. Im allgemeinen gewöhnt man sich jedoch nach kurzer Zeit daran. Die Zubereitung mag mühsam sein, doch lohnt sich der Aufwand, da man wieder Kontrolle über seine Gesundheit erlangt. Die Rezepturen werden entweder zu Pulvermischungen, zu Pillen oder Abkochungen verarbeitet.

Obwohl ergänzende/tonisierende Rezepturen oft wegen ihres guten Geschmackes in Fleischsuppen mitgekocht werden, ist es einfacher, sie in Tablettenform einzunehmen, da solche Kräuter normalerweise über einen längeren Zeitraum hinweg zugefügt werden müssen. Ergänzende Rezepturen dienen der Behandlung eines Mangels von Qi, Blut, Yin und Yang. Oft enthalten die Rezepturen Kräuter, die mehrere Essenzmangelzustände gleichzeitig behandeln, was eine noch so gute Ernährungsform in einem Zustand von Mangel nicht mehr vermag.

Zerstreuende Rezepturen haben oft einen scharfen Geschmack. Dies ist überall dort gewünscht wo Qi, Blut, Feuchtigkeit, Schleim oder materielle Ansammlungen (z.B. Tumore, Myome, Knoten, Abszesse) stagnieren und aufgelöst werden müssen.

Es werden Rezepturen verwendet: die Essenz nähren, das Yang stützen, das Qi tonisieren, die Nieren stärken, das Blut beleben, das Yang wärmen, Milz und Lunge tonisieren und dabei Schleim auflösen, Knoten lösen, den Geist beruhigen, Feuer ableiten....