Traditionelle Chinesische Medizin: betrachtet den ganzen Menschen.
Sie sieht den Menschen als Abbild natürlicher Harmonie aufgespannt zwischen Himmel und Erde - zwischen den Polen Yin und Yang. Sie sieht den Menschen
als eine Verdichtung von Energie.

Der Heilpraktiker, der sich dieser Medizin verschreibt, interessiert sich
für alle energetischen Phänomene
für alle Emotionen
für alle Körperfunktionen
für die Ernährungsgewohnheiten
die Klimaverträglichkeit
das soziale Umfeld
um herauszufinden, warum sich der Patient krank fühlt.

Westliche Medizin: interessiert sich für den Befund.
Alles muß meßbar sein: Blutwerte, Röntgenbilder, EKG, EEG ..
Wer über Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, Ängste, Hitzeempfindungen, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Infektanfälligkeit u. a. klagt,
hat in dem Schema der westlichen Medizin keinen Platz.

Chinesische Diagnostik
Vor jeder Akupunkturtherapie steht zunächst eine gründliche schulmedizinische Diagnostik, die entscheidet, ob der Patient mit schulmedizinischen Methoden therapiert werden muß. Bei Funktionsstörungen der Organe eignet sich eine Akupunkturbehandlung. Diese setzt eine chinesische Diagnostik voraus, um sich ein genaues Bild der Energieungleichgewichte zu machen. Oft ist der Mensch scheinbar noch gesund. Aber schon in diesem Stadium würde eine chinesische Therapie beginnen. Ein altes chinesisches Sprichwort sagt: "Eine Krankheit erst dann zu behandeln, wenn sie ausgebrochen ist, ist wie einen Brunnen zu graben, wenn man bereits Durst hat". Somit versucht der Therapeut zuerst einen Gesamteindruck vom energetischen Zustand des Patienten zu erlangen.

Die Diagnose erfolgt mittels einer umfangreichen Anamnese, Zungendiagnose, Pulsdiagnose.

Traditionelle Chinesische Medizin behandelt den Menschen mit verschiedenen Verfahren: Klassische Akupunktur, Moxibustion, Ohrakupunktur, Schröpfen, Kräuter, Ernährung...